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BLICKWINKEL

Der britische Fotograf Levon Biss schafft es, die Schönheit und evolutionär bedingte Anpassung von Insekten zu poträtieren, indem er unzählige Nahaufnahmen der Tiere zu einem riesigen Bild zusammenfügt.

Der britische Fotograf Levon Biss erblickte in London das Licht der Welt. In den letzten 20 Jahren hat Levon seinen fotografischen Stil beständig fortentwickelt und dank seiner Neugierde verschiedene Genres der Fotografie (u.a. Fotoreportage, Sport- und Portraitfotografie) bespielt. Seine Fotografien waren schon weltweit in Ausstellungen zu sehen; beheimatet ist sein künstlerisches Werk in den Dauerausstellungen zahlreicher Museen sowie in privaten Sammlungen. Levon hat in seiner Laufbahn diverse Auszeichnungen erhalten; zuletzt wurde ihm 2016 die Ehre einer Fellowship der Royal Photographic Society zuteil.

Levons Fotografien wurden bereits im TIME Magazine, GEO, The New York Times Magazine, National Geographic und der Sports Illustrated sowie vielen weiteren angesehenen internationalen Publikationen abgedruckt.

Sein erstes Buch „One Love“ kam 2006 heraus und ist Ergebnis eines weltweiten fotografischen Studienprojektes rund um den Fußballsport. Innerhalb eines Jahres hat Levon dafür 28 Länder auf sechs Kontinenten bereist und den Sport auf all seinen Ebenen dokumentiert; seine Bilder zeigen kleine Kinder im peruanischen Hochland und Profis im Einsatz für ihre Nationalmannschaft - sowie alles, was dazwischen liegt. Das Projekt hat einen wahren Bestseller hervorgebracht, dazu eine Ausstellung, die innerhalb von zwei Jahren in 17 Ländern zu sehen war.

In seinem auf dem Land gelegenen Studio in Großbritannien hat Biss seine Begeisterung für die Natur und das Fotografieren in seinem „Microsculpture“-Projekt verschmolzen. Mittels eines einzigartigen fotografischen Verfahrens portraitiert er Insekten, indem er tausende von in unterschiedlichen Beleuchtungssituationen aufgenommenen Einzelbildern zusammensetzt. Jedes Exemplar wurde auf einem speziell gefertigten Objekttisch platziert, der es erlaubt, die Position des Tieres vor der Kameralinse exakt zu definieren. Die meisten Insekten wurden in circa 30 Abschnitten fotografiert, wobei jeder Abschnitt unterschiedlich mit Stroboskopen ausgeleuchtet wurde, um die mikroskulpturhafte Beschaffenheit des betreffenden Körperbereichs zu akzentuieren. Das Portrait eines jeden Insekts besteht aus über 8.000 Einzelbildern. In Nachgang zum internationalen Erfolg von „Microsculpture“ hat Levon auf Grundlage seiner Makrotechnik zahlreiche Beauftragungen erhalten; sein letztes Projekt führte ihn für vier Wochen in den bolivianischen Dschungel. Sofern es die Zeit zwischen seinen Insektenprojekten erlaubt, portraitiert Levon auch weiterhin menschliche Zeitgenossen. Nähere Informationen über Levons Arbeit finden Sie unter www.levonbiss.com.

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