Presse

Erfolgreiche Forschung in NatLifE 2020. Allianzpartner ziehen auf Jahrestreffen positive Bilanz.

Die 22 Partnerunternehmen der NatLifE 2020 verfolgen seit dem 01.02.2013 das gemeinsame Ziel, hochwertige, natürliche Produkte als Spezialitäten für die Nahrungsmittel- und Kosmetikindustrie zu entwickeln. Die strategische Allianz NatLifE 2020 ist auf 9 Jahre angelegt, hat ein Gesamtvolumen von 30 Mio. Euro und wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) co-finanziert.

Der gemeinsame Ansatz der NatLifE 2020 ist es, mit Hilfe der Biotechnologie und dem Verständnis der biologischen Systeme eine neue Generation natürlicher, biologisch aktiver Komponenten als Wirkstoffe für verbesserte Rezepturen für die Lebensmittel- und Kosmetikindustrie zu entwickeln, die einen deutlich erkennbaren Beitrag zur Verbesserung von Ernährung, Gesundheit und Wohlbefinden der Menschen leisten.

Die erste Phase der strategischen Allianz, die bis zum 31.01.2016 laufen wird, steht naturgemäß am Anfang der Wertschöpfungskette. Der Fokus liegt dabei auf Forschungsarbeiten und grundlegenden Experimenten zur Ausweitung der Technologiebasis der Partner und der geordneten Suche nach biologisch aktiven Wirkstoffen. Diese werden in den beiden folgenden Abschnitten der NatLifE 2020, der Entwicklungs- und der Pilotphase, weiter entlang der Wertschöpfungskette entwickelt.

Mit Abschluss des 2. gemeinsamen Forschungsjahres kann festgehalten werden, dass die in 4 Unterprogrammen organisierten Forschungsarbeiten überwiegend planmäßig laufen und einige der gesetzten Meilensteine sogar vorzeitig erreicht werden konnten. Der Koordinator der NatLifE 2020, das Unternehmen BRAIN, freut sich insbesondere über die bereits veröffentlichten wissenschaftlichen Publikationen der Allianz (7), die zahlreichen Tagungsbeiträge (15) sowie erste Patentanmeldungen (3), welche die Qualität des bisher Erreichten sowohl auf wissenschaftlicher als auch auf wirtschaftlicher Ebene manifestieren. Erste positive Tests von bioaktiven Substanzen in humanen Verkostungs- und Anwendungsexperimenten runden die erfolgreichen Arbeiten der Allianzpartner ab.

„Die Ergebnisse der ersten beiden Jahre haben unsere Erwartungen in vielen Bereichen sogar übertroffen. Es ist sensationell, dass bereits nach 2 Jahren erste Substanzen aus der gemeinsamen Forschung in der Anwendungstestung am Menschen sind und dort ermutigende Ergebnisse erzielen“, sagt Dr. Michael Krohn, Unit Head BioActives & Performance Proteins bei der BRAIN AG. „Innerhalb der Allianz herrscht ein offener Informationsaustausch, der vorwettbewerblich bereits viele Synergien offenbart und die Forschungsaktivitäten der Partner gegenseitig beschleunigt hat. Wir freuen uns auf weitere Jahre der gemeinsamen Forschung mit den Industriepartnern, darunter u.a. Merck, AB Enzymes, AnalytiCon Discovery und BRAIN, die in der Allianz voneinander profitieren.“

„Der Großteil der Forschungsarbeiten, welche unter anderem mit Arbeitsgruppen der Universitäten Münster, Greifswald, Göttingen, Halle, Potsdam, Hamburg, LMU München, Fulda, Würzburg, DTU und INRA durchgeführt wurden, wird in den meisten Fällen nach den ersten 3 Jahren erfolgreich abgeschlossen sein. Für die nun anstehende zweite Phase der NatLifE 2020 werden wir die Mitglieder der Allianz aufgrund des sich ändernden Schwerpunkts der Arbeiten in Richtung Entwicklung und Prozessentwicklung noch stärker auf Industriepartner ausrichten müssen“, stellt Dr. Martin Langer, Unit Head Corporate Development der BRAIN AG, fest. „Für die kommende Entwicklungsphase sind wir bereits mit Unternehmen aus der Nahrungsmittel- sowie Kosmetikindustrie im Gespräch und können uns vorstellen, noch weitere Partner in die Allianz aufzunehmen, um gemeinsam weiter vielversprechende, bioaktive Moleküle aus der Forschungsphase entlang der Wertschöpfungskette zu entwickeln.“

Gruppenbild der Teilnehmer des 3. Annual Meeting der strategischen Allianz NatLifE 2020 bei der BRAIN AG in Zwingenberg.
© Luise Böttcher, Archiv BRAIN AG
Bild herunterladen
2126×1417 Pixel, 3,87 MiB
Abdruck freigegeben mit Quellenangabe