Unternehmenskultur

BRAIN hat 1996 einen Technologie-Campus mit rund 2.500 m² Labor-, Produktions- und Büroräumlichkeiten in verschiedenen Gebäuden erworben.
Kern des Campus ist ein unter Denkmalschutz stehendes Bauhaus Gebäude, welches detailgetreu revitalisiert wurde und 1998 mit dem renommierten Architekturpreis BDA, der Josef-Maria-Olbrich Plakette ausgezeichnet wurde. Funktionalität und neue innovative Herangehensweisen waren die Basis und der Erfolg der Bauhaus-Ära. Als ein Forschungs- und Entwicklungsunternehmen folgt BRAIN dieser Bauhaus-Philosophie.

Architektur und Unternehmensphilosophie

Das interdisziplinäre Arbeiten in unserem ‚Think Tank‘ von Wissenschaftlern, Ingenieuren und Technikern ist – ganz ähnlich der Bauhaus-Lehre – geprägt durch offene Gespräche, gegenseitige Unterstützung und gemeinsames Vorgehen.

Dr. Holger Zinke, Gründer und Vorstandsvorsitzender der BRAIN bis 2015

Das BRAIN Gebäude repräsentiert eines der wenigen noch existierenden Beispiele für industrielle Bauhaus Architektur und steht als solches unter Denkmalschutz. Eine wichtige Basis für diesen Arbeitsstil ist dabei das offene, lichtdurchflutete Haus, in dem jeder Mitarbeiter jederzeit mit jedem interagieren kann – ganz nach dem Vorbild des in Dessau auch heute noch zu bewundernden „Bauhaus”. „Wir haben dies in Zwingenberg bewusst umgesetzt, denn das interdisziplinäre Arbeiten in unserem ‚Think Tank‘ von Wissenschaftlern, Ingenieuren und Technikern ist ganz ähnlich der Bauhaus Lehre geprägt durch offene Gespräche, gegenseitige Unterstützung und gemeinsames Vorgehen – nur so kommen wir zum Ziel, nur so haben wir wirklich Erfolg“, so der Unternehmensgründer Dr. Holger Zinke.

Bauhaus-Idee

Aussenansicht BRAIN Gebäude

Die Bauhaus Lehre versuchte rationale Prinzipien zu identifizieren und zu entwickeln. „Bauhaus gibt nicht vor, bloß eine Handwerksschule zu sein; Kontakt mit der Industrie wird bewusst gesucht. Die alten Handwerksstätten werden sich in industrielle Laboratorien wandeln: von ihrem experimentellen Schaffen werden sich Standards für die industrielle Produktion ableiten. Beginnend mit den einfachsten Werkzeugen und den leichten Aufgaben wird man schrittweise größere Herausforderungen meistern und bleibt so mit dem gesamten Produktionsprozess verbunden“, sagte Walther Gropius, einer der Gründer der Bauhaus Schule.
Immer den Fokus auf industrielle Anwedungen gerichtet, schließt sich BRAIN der Bauhaus-Philosophie und Kreativität an.

Geschichte des Gebäudes

Aussenansicht altes Fissanwerk

Geplant und erbaut wurde es von Dr. Georg Fehleisen (1893-1938), einem ehemaligen Studenten von Prof. Paul Bonatz an der TU Stuttgart. Die funktionelle Auslegung des Gebäudes folgt der von Dr. Walter Gropius (1883-1969) entwickelten Richtlinien des Bauhaus. Mit dem 1935 fertig gestellten Industriecampus gelang es dem früheren Direktor des Fissanwerkes, Dr. Arthur Sauer, ein exemplarisches Konzept von Industriekultur umzusetzen.

Impressions

Der Fotograf Thomas Ott setzte 2011 den Neubau in Szene.